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Die ehrenwerte Frau Frogg lässt sich beim Tanzen auf der Strasse erwischen
Meine Lieben, ich bitte um Verständnis für die lange Abwesenheit. Philemon Frogg lebt in anstrengenden Zeiten. Binnen Wochenfrist ist aus dem etwas verschupften Lokaljournalistchen Frogg der Schrecken der Fröscher Stadtverwaltung geworden. Was sie nicht alles erlebt hat! Kulturchefin Heidi Wehrli Schlatter tobte am Draht. Gestandene Ingenieure und Juristen jagten hysterische Anrufe durch die Gegend. Und rotbackige Jungsozialisten lösten in ihrem Übereifer schier eine politische Krise aus. Alles wegen ein paar unbequemen, aber durchaus berechtigten Fragen von Philemon Frogg (man kennt ja die Presse).
Dabei ist unsere Moni im Grunde ein so harmoniebedürftiges Geschöpf.
Dann schürft sie sich beim rastlosen recherchieren in unwegsamem Industriegelände auch noch beide Oberarme auf.
Seither benimmt sie sich im Traum so schusslig wie Bridget Jones. Lässt sich, statt zu arbeiten, beim Rappen auf offener Strasse mit hoch geschwungenen Armen von ernst dreinblickenden Stadtbeamten antreffen. Wo sie doch schon beim Joggen so lächerlich aussieht. Und rappen kann sie ja gar nicht. Ausgerechnet Baudirektor Habermacher ist auch dabei. «Ah Herr Habermacher, wie praktisch!» sagt sie errötend und nimmt die Arme herunter. «Zu Ihnen wollte ich doch gerade.»
Und erkältet ist sie auch schon wieder.
Darum verabschiede ich mich auch gleich wieder. Wir müssen uns etwas Erholung gönnen.
schluck
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